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Challenge Roth - Simple the best

Verfasst am 09.09.2021 01:54 – Aktualisiert am 09.09.2021 17:57

Endlich war wieder das Kribbeln zu spüren. Die von Anfang Juli auf den 05.09.21 verschobene Langdistanz in Roth konnte stattfinden, wenn auch in abgespeckter Version und mit geringeren Zuschauermengen, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
Daher gebührt Axel und Norbert noch mehr Respekt, da sie sich durch die Ungewissheit der Durchführung in ihrer Vorbereitung nicht aus dem Konzept bringen haben lassen. Konsequent zogen beide das Training bis zum lange ersehnten Start durch. Mit perfekten Bedingungen (Wasser 18,5°C und Neo erlaubt) angenehme Außentemperaturen und wenig Wind beim Radfahren sowie Laufen wurden sie belohnt.
Das Schwimmen – nun ja coronabedingt war da das Training im Vorfeld nicht sehr umfangreich. Trotzdem stiegen beide mit ordentlichen Schwimmsplits aus dem Kanal.
Während mir Norbert dann fast etwas zu verhalten Rad fuhr (was jedoch der Plan war um eine guten Marathon daran hängen zu können) hatte ich Befürchtungen dass Axel doch etwas zu viel Watt trat, als vereinbart.
Aber als Coach an der Strecke kann man nun nicht in den Sportler hineinfühlen. Jeder Triathlet sollte durch das umfangreiche Training ein gewisses Körpergefühl entwickelt haben um selbst einschätzen zu können was an diesem Tag möglich ist oder nicht. Wattwerte/Pace und Herzfrequenz hin oder her, Menschen sind nun mal keine Maschinen und das ist gut so.
Dann standen noch die 42,2 km des Marathons bevor. Während Norbert von Anfang an nicht so locker lief wie man es von ihm als erfahrener Marathonläufer gewohnt ist, legte Axel den Tempomaten ein und joggte relativ unbeeindruckt über die Strecke.

Die ausgegebenen Ziel wurden aber dennoch von beiden mehr als erfüllt.
Axel der die Zeit seiner ersten Langdistanz toppen wollte, war quasi 1h 20 min. zu früh im Ziel. Und Norberts Langdistanzprämiere, die er einfach nur ins Ziel bringen wollte wurde mit Sub12 belohnt.
Jungs ihr ward SPITZE!

Hier die Daten
Schwimmen T1 Rad T2 Laufen Gesamt
Axel AK 40 / 01:18:43 / 6m:34s / 06:04:07 / 3m10s / 04:09:47 11:42:20
Norbert AK 55 01:19:13 / 6m:48s / 05:51:29 / 4m55s / 04:24:33 11:45:57

Aber auch Elke stand am Start der Challenge. Jedoch musste sie verletzungsbedingt auf ihren Einzelstart verzichten, startete dafür in einer Staffel als Schwimmerin. Das Team „We love pain“ finishte mit 10:59:41 (Swim 1h:22m / Rad 5h:45m / Lauf 3h:48m). Hierbei möchte ich Michaels Marathondebüt mit 3h:48 min. hervorheben.

Auch Robin, ein „alter“ Bekannter ging etwas gehandicapt durch einen Hexenschuss auf die Strecke. Er kämpfte sich dennoch mit 11h:41min. ins Ziel. Nächstes Jahr wird alles anders – da wird er von mir betreut. Ich freue mich.

Schlussendlich ein perfekter Triathlontag mit glücklichen Finishern die alle Ihre gesteckten Ziele erreichen konnten.
Herzlichen Glückwunsch und ich bin echt stolz auf Euch!

Es ist angerichtet

Es ist angerichtet

Noch 12 Stunden - der Countdown läuft

Noch 12 Stunden - der Countdown läuft

Axel im Flow

Axel im Flow

Norbert der Langdistanz Rookie

Norbert der Langdistanz Rookie

Axel an der Lende

Axel an der Lende

Michael der Staffelläufer beim Marathodebüt

Michael der Staffelläufer beim Marathodebüt

Robin noch gut drauf

Robin noch gut drauf

Es ist vollbracht

Es ist vollbracht

...und schon vorbei

...und schon vorbei

Staffeleinlauf

Staffeleinlauf

Glücklich und zufrieden im Ziel - Ironmänner unter sich

Glücklich und zufrieden im Ziel - Ironmänner unter sich

Aloha Tri Mondseeland

Verfasst am 30.08.2021 21:32 – Aktualisiert am 30.08.2021 18:35

Lothar und Michael sind sicherlich mit anderen Erwartungen an den Mondsee gefahren, als dort bei Regen und 10°C eine Mitteldistanz zu absolvieren. Auch der Name der Veranstaltung „Aloha Tri Mondseeland“ ließ auf andere Bedingungen hoffen, aber Triathlon ist nun mal ein Outdoorsport und zudem sind die beiden Sportler „harte Jungs“.
Genug gejammert – am Sonntag 7:30 Uhr gings für die beiden ins Wasser. Auch wenn sie mit ihrer Schwimmperformance nicht zufrieden waren (Michael: 34min / Lothar 47 min.) am Rad lief es dann besser. Die flache Radstrecke rund um den See ließ auch flotte Geschwindigkeiten zu. Michi drückte mit 227 Watt (Radpace: 38 h/km) ordentlich auf die Pedale und stieg nach bereits 2h:25 min. vom Rad. Lothar hatte leider mit Hüftschmerzen zu kämpfen (vielleicht die Kälte?) dennoch war ein Schnitt über 30 km/h drin. Beim abschließende Halbmarathon wurde es den beiden dann endlich wieder warm. Michi konnte die ersten 15 km locker unter 4 min/km laufen, nur auf der letzten Runde musste er etwas an Tempo einbüßen. Auch Lothar startete fulminant ins Laufen – bis sich im letzten Viertel dann leider Magen/Darm Probleme einstellten. Gebremst durch einige Stops und Gehpausen konnte Lothar den Laufpart trotzdem in 2h abschließen und noch unter der gesetzten 6h Marke finishen. Michael erreichte mit einer Endzeit von 4h 26 min. Rang 7 der AK (ges. Platz 20).

Alles im Allen wirklich gute Ergebnisse für meine beiden Sportler, auch wenn’s zum Ende hin hart wurde.

Jetzt schnell und gut erholen, denn für Lothar steht noch ein Traillauf am kommenden Sonntag auf dem Programm und Michi fiebert seiner ersten Langdistanz (Elbaman) Ende September entgegen.

Es ist angerichtet

Es ist angerichtet

Aloha - Lothar der Sub 6h Finisher

Aloha - Lothar der Sub 6h Finisher

Michael the Running Men

Michael the Running Men

Michi

Michi

Race around Austria Challenge – 560 km rund um Oberösterreich

Verfasst am 17.08.2021 07:04 – Aktualisiert am 17.08.2021 16:46

Ein mehr als gelungenes Ultra Race Debüt

Endlich hatte das Warten ein Ende. Am Mittwoch den 11.08.21 um 16:25 h rollte Hans von der Startrampe in St. Georgen dicht gefolgt von den Supportern im Pacecar. Der Start ins Ungewisse über 560 km / 6500 Hm entlang der Oberösterreichischen Landesgrenze war erfolgt.
Die Witterung war perfekt: wenig Wind, sonnig, trocken und Temperaturen zwischen 30°C und 12°C mit Nebel im Morgengrauen.

Die ersten Stunden musste ich Hans etwas einbremsen und da er bereits nach 100 km nach einer Salztablette verlangte, kamen mir erste Bedenken. Jetzt schon Krämpfe? Doch unbegründet – „der Motor“ lief und die im Vorfeld erstellte Pacing- und Ernährungsstrategie (aus der Inscyd Leistungsdiagnose) ging voll auf. Er konnte sogar zum Ende hin noch Plätze gutmachen.
Nach 20h 43min überquerte Hans das Ziel in St. Georgen. Nein falsch, nur die Zeitnahme. Denn jetzt kommt der einzige Ausrutscher: wir fanden das Ziel im neutralisierten Bereich nicht. 🙂
Die Premiere war vollauf geglückt: Hans überbot sich selbst und lieferte eine absolute bemerkenswerte und unglaubliche Leistung ab. Ohne große Wehwehchen und Leistungseinbruch finishte er weit unter seiner erwarteten Endzeit.- Chapeau und herzlichen Glückwunsch.

Zufrieden über das perfekte Gelingen ließen wir beim Abendessen nochmal das Rennen Revue passieren und dann verfielen wir in einen wohlverdienten Tiefschlaf.
Doch auch wenn der Radfahrer im Mittelpunkt des Rennens steht, ohne den Support aus dem Pacecar wäre diese Leistung nicht möglich gewesen. Darum, größten Dank für den 100%igen Einsatz von Andrea, Ebbi und Tina. Ob beim Navigieren, Racebook pflegen, der Verpflegung des Radlers, dem technischer Support (Licht + Funkgerät), dem Autofahren, Funken oder Zeiten/Platzierungen errechnen – das Team harmonierte perfekt.
Dadurch konnten die Stand/Pausenzeiten von Hans auf ein Minimum reduziert werden. Nur 28 Minuten saß er nicht auf dem Rad!

Für uns als Team war das gut organisierte Rennen eine Abenteuer und zugleich eine tolle Erfahrung. Ich befürchte, dass es nicht das letzte Ultrarace gewesen sein wird… Nochmals danke an Andrea und Ebbi.

Hier noch ein paar Eckdaten von Hans beim Rennen:
Raceverpflegung: ca. 10 l Wasser, 2 l flüssige Kohlenhydrate (Eigenmischung), 1,5 l alkoholfreies Bier, 1 Red Bull, 1 Cola, 1 Semmel, 1 Mars und 1 Manner* – *ohne denen geht bei Hans nichts.
Bruttofahrzeit (mit Pausen): 20h 43min 27,1 km/h
Nettofahrzeit (reine Radzeit): 20h 15min 27,8 km/h
In der Endabrechnung bedeutete das Platz 15 von 40 Startern in der RAA Challenge solo supported Klasse (keine Altersklassenwertung).

Das Abenteuer beginnt

Das Abenteuer beginnt

Pace Car

Pace Car

Dream Team

Dream Team

Vor Start Interview

Vor Start Interview

Immer im Blick

Immer im Blick

es dämmert

es dämmert

mit Highspeed in die Nacht

mit Highspeed in die Nacht

stets im Lichtkegel des Pace Cars

stets im Lichtkegel des Pace Cars

guten Morgen

guten Morgen

da stehen noch ein paar Berge im Weg

da stehen noch ein paar Berge im Weg

Halbzeit?

Halbzeit?

allein

allein

eine der vielen Kuppen

eine der vielen Kuppen

das Ziel in Sichtweite

das Ziel in Sichtweite

die letzte Hürde

die letzte Hürde

Glücklich und gesund im Ziel

Glücklich und gesund im Ziel

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