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Challenge Roth 2022 –Ladies first

Verfasst am 06.07.2022 07:56 – Aktualisiert am 05.07.2022 20:33

Am 03.07.22 war es endlich wieder soweit. Die Challenge Roth konnte unter „normalen“ Umständen stattfinden. Drei meiner Athleten waren angemeldet und fieberten ihrem großen Tag entgegen.

Hinter ihnen lag eine monatelange Vorbereitungszeit mit Höhen und Tiefen, Coronaerkrankungen, hohen Umfängen und knackigen Trainingseinheiten. Die Verpflegungs- und Pacingstrategie war durchgesprochen und getestet, das Material gecheckt – kurz gesagt „es war angerichtet“!


Ladies first – Elke startete als erste meiner Sportler um 7:10 Uhr ins Rennen. Und ich will nicht lange um den heißen Brei herum schreiben - es lief nahezu perfekt! Sie konnte das Pacing quasi zu 100% umsetzten und das trotz Bauchschmerzen beim Laufen (plus einigen Dixistopps) und den hohen Temperaturen. Am Ende stand nicht nur eine persönliche Marathon Bestleistung mit 3h:47m zu Buche, sondern auch Platz 13 in der AK.

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Bei Norbert und Lothar lief es leider nicht so astrein. Das Schwimmen meisterten beide solide und noch voll im Plan, aber bereits auf der Radstrecke wurde es schwieriger. Einsetzender Wind und die Hitze machte ihnen zu schaffen. Norbert musste auf Radrunde 2 seine Leistung bis zum Laufwechsel drosseln. Bei Lothar zeigte sich die Vorbelastung auch gleich auf den ersten Laufkilometern. Und nein, ich möchte gar nicht erwähnen welchen Eindruck beide auf mich bei Laufkilometer 3 machten. Es war klar - das wird ein langer und harter Tag für die beiden. Aber wer jetzt ans Aufgeben denkt, kennt Norbert und Lothar nicht. Beharrlich kämpften sie sich Kilometer für Kilometer durch die sengende Hitze dem Ziel entgegen. Ein großer Kampf der für Norbert nach 13h17m an der Finishline endete. Lothar kostete seine Startgebühr noch etwas länger aus und ließ sich nach 13h45m im Stadion gebührend feiern.


Resümee:

Ich bin sehr glücklich und stolz, dass alle Drei gesund (an den Start) und ins Ziel gekommen sind, Wunschzeiten hin oder her. Eine Langdistanz ist kein Kindergeburtstag, schwer planbar und von unzähligen Unwägbarkeiten beeinflusst. Auch wenn die Vorbereitung gut lief, am Tag X muss einfach alles zusammenpassen.

Umso phänomenaler war die konstante Leistung von Elke einzustufen. Frauenpower pur! Bei perfekten Bedingungen hätte sie sicherlich die 11h Hürde geknackt. „Hätte“, aber somit ist gleich das Ziel für 2023 formuliert!

Die Elite unter sich

Die Elite unter sich

Vorstartspannung bei Lothar

Vorstartspannung bei Lothar

Norbert auf dem Weg ins Langdistanzabenteuer

Norbert auf dem Weg ins Langdistanzabenteuer

Volle Konzentration bei 130-140 Watt

Volle Konzentration bei 130-140 Watt

Solarer Berg

Solarer Berg

Norbert  on the Road

Norbert on the Road

Flying Elke

Flying Elke

und schon wieder daheim!

und schon wieder daheim!

Es ist vollbracht!

Es ist vollbracht!

Eiszeit beim Ingolstadt Triathlon

Verfasst am 01.06.2022 01:52 – Aktualisiert am 01.06.2022 18:32

Elke die für die DM über die Mitteldistanz in Ingolstadt angemeldet hatte musste DNS geben. Am Dienstag vor dem Rennen bekam ich die Hiobsbotschaft von Ihr – Corona positiv.

Ausgerechnet jetzt wo sie sich regelrecht in ihren Leistungen selbst übertraf und wirklich ernsthafte Aussichten auf einen Stockerlplatz in der AK hatte, der Dämpfer. Aber jammern hilft nicht. Abhaken – Gesund werden und Kräfte bündeln für Roth in 5 Wochen.

Somit wurde der Ingolstadt Triathlon zur Männersache. Leonard (Kurzdistanz) und Robin (Mitteldistanz) mussten die „Kohlen aus dem Feuer“ holen. Genau das Feuer und etwas Wärme hätten sich beide an dem Tag gewünscht. Stattdessen war Ar___kalt und nass.

Leonard war schon vor dem Schwimmen durchnässt und ausgekühlt. Dennoch lief es im Wasser gut, auf dem Rad sehr gut (er konnte die gewünschten 185-190 Watt halten). Nur beim Laufen überkam ihn nach 2 km eine Art Asthmaanfall der ihn abrupt stoppte. Er wanderte zu nächsten Verpflegungsstation und wollte fast aufgeben. Aber ein Freund dort motivierte ihm zum Finish und Leonard fasste sich ein Herz und lief weiter und das sogar sehr gut. Nach knapp über 3h überquerte er die Ziellinie.

Robin hingegen musste länger mit den widrigen Bedingungen fertig werden. Im Wasser war es vermutlich am angenehmsten, aber da war er bereits nach knapp 37 min. wieder raus. Jetzt begann das Zittern – einstelligen Temperaturen kombiniert mit Regen zwangen viele Athleten zur Aufgabe. Robin spielte all seine langjährige Wettkampferfahrung aus und zog seine Pacingstrategie auf dem Rad gnadenlos durch. Nach 2h29m erreichte er T2 und jetzt kam der schwierigste Part des Rennens – das Wechseln zum Laufen. Über 5 min. versuchte er mit gefühllosen Fingern den Helm zu öffnen und irgendwie in die Laufschuhe zu schlüpfen. Dann legte er noch einen großartigen Lauf (1h:46 min – 20,3km) nach. Und siehe da – kaum im Ziel, war er auch wieder aufgetaut.

Ein absolut geniales Rennen von Robin. Unbeeindruckt vom scheußlichen Wetter konnte er in allen Disziplinen seine Klasse zeigen. Ewig schade dass er die 5h Hürde um wenige Sekunden nicht knacken konnte, aber das war nur den üblen Bedingungen und dadurch langen Wechselzeiten geschuldet.


Cooler Auftritt von beiden. Auftauen Jungs und weiter geht's

Brrr

Brrr

Feintuning

Verfasst am 19.05.2022 01:47 – Aktualisiert am 19.05.2022 17:42

Die letzten und entscheidenden Trainingswochen vor den A-Wettkämpfen stehe quasi vor der Tür.

In dieser Phase wird vermehrt wettkampfspezifisches Training im Plan zu finden sein. Unter anderen: Koppeltraining, Freiwasserschwimmen und das Ausloten der Wettkampfpace in allen Disziplinen.

Gut für den Coach wenn die Sportler eine Inscyd Leistungsdiagnose gemacht haben. Viele von euch haben meine Inscyd-Oster-Testaktion genutzt um „Licht ins Dunkle“ ihres Leistungsstandes zu bringen. Unter anderem können daraus folgende Erkenntnisse gezogen werden:

  1. Durch die Ermittlung des metabolischen Profils kann in den finalen Trainingswochen noch spezifisch an den „Schwachstellen“ des Sportlers gearbeitet werden z.B. Training zur Senkung der  VLa max.

  2. Entscheidend für die Sportler auf den längeren Distanzen ist es zu wissen, in welchem Leistungsbereich ihr „Öko-Modus“ liegt. Wer sich im Wettkampf rund um seinen Fat max. Bereich bewegt, (also in seinem optimalen Fettstoffwechsel) kann dabei die endlichen Glykogenreserven lange schonen.

  3. Wer möchte es nicht wissen: Welche maximale Pace ist möglich, wenn das Rennen/Marathon x Stunden dauert? Durch den in der Inscyd Analyse ermittelten Energieverbrauch (KH in g/h) für unterschiedliche Leistungen/Pace kann eine gute Vorhersage getroffen werden.

  4. Ausarbeitung einer Verpflegungsstrategie für den Wettkampf.


Mit diesem Wissen ist eine zielgerichtete Trainingssteuerung möglich – nutze auch du die Chance!

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Und damit auch meine Athleten für ihre sportlichen Aufgaben gut vorbereitet sind haben wir letzten Sonntag ein gemeinsames Koppeltraining durchgeführt. In der Gruppe macht das Training noch mehr Spaß – oder vielleicht besser „geteiltes Leid ist halbes Leid“ 😅

Gemeinsam statt einsam

Gemeinsam statt einsam

Robin

Robin

Norbert

Norbert

Zeit läuft

Zeit läuft

Teil 1 erledigt

Teil 1 erledigt

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