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Schwimmseminar: Kraultechnik mit Unterwasseranalyse

Verfasst am 08.01.2023 19:20 – Aktualisiert am 08.01.2023 13:44

Am Samstag den 07.01.23 brachten wir „Licht ins Dunkle“ bzw. unters Wasser.


Kaum ausgeschrieben, schon ausgebucht.

Endlich nach der Coronapause konnte ich wieder ein Schwimmseminar abhalten. Der Schwerpunkt lag zu 100% auf einer sauberen und effizienten Kraultechnik und dem Aufspüren kleiner Fehler die sich bei jedem Schwimmer im Laufe der Zeit einschleichen.

Während ich mit den Teilnehmern einzelnen Bewegungsphasen isoliert trainierte, wurde auf der Außenbahn fleißig gefilmt.

Dank meines gut organisierten Kamerateams bekamen wir von jedem Teilnehmer gestochen scharfe Schwimmvideos aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.  Bei den Aufnahmen von der Seite lässt sich der Beinschlag, Atmung, Kopfhaltung, Rumpfdrehung und der komplette Armzug von Gleit- bis zur Druckphase perfekt analysieren. Natürlich wurden diese von jeder Seite und bei unterschiedlichen Schwimmtempo aufgenommen. Somit konnte auch die „Nicht-Schokoladenseite“ aufgedeckt werden.  Die frontalen Bilder bieten optimalen Blick auf die Armzugrichtung des Schwimmers, vertikale Drehung und wenn’s ganz schlimm kommt auf einen Scherbeinschlag.


Im Anschluss an die Praxis wurden die Schwimmvideos dann analysiert und jedem Schwimmer individuelle Tipps zur Technikverbesserung an die Hand gegeben.


Ich denke es war für alle ein sehr wertvolles Training, aber auch ein netter gemeinsamer Abend. Die Durchführung schreit nach einer Wiederholung….


Vielen Dank an meine Filmcrew, der Gemeinde Vaterstetten, die uns das Schwimmbad zur Verfügung gestellt hat, sowie an alle hochmotivierten Teilnehmer.




Aufgemerkt!

Aufgemerkt!

Aha - Seitlage

Aha - Seitlage

Und gleich in die Praxis umgesetzt

Und gleich in die Praxis umgesetzt

Gleiten - Anstellen - hoher Ellenbogen - Robin kann's

Gleiten - Anstellen - hoher Ellenbogen - Robin kann's

Ich habe fertig!

Ich habe fertig!

Winterlauf in München – Teil 2

Verfasst am 07.01.2023 16:28 – Aktualisiert am 08.01.2023 14:44

Samstag 06.01.23 – nicht nur die Heiligen drei Könige mussten schwitzen, auch die Läufer bei 15 km „Winterlauf“ in München. Bei Sonne und frühlingshafte Temperaturen ging es über drei 5 km Runden durch den Olympiapark in München.


Unter dem Motto – der Letzte zahlt, musste Michael unsere Truppe im Ziel mit Erdinger Alkoholfrei versorgen. Denn nach einer zweiwöchigen Erkältungspause lies er vernünftigerweise das Rennen ruhig angehen und übernahm freiwillig die rote Laterne. Dennoch stand eine Laufzeit von 1h22min. zu Buche was für viele Läufer auch topfit eine Hürde ist.


Meine beiden Huglfinger (Axel und Elke) hatten ein hartes Familienduell. Heute hatte Axel die Nase vorne (1h13:36), denn Elke musste nach Runde 1 einen Dixistopp einlegen. Schnell hinein in den VIP Bereich des Olympiastadions und dann das Feld von hinten aufrollen. Trotz "Pause und Umweg" wurde sie 3te der AK. Krass! Ihre Bruttozeit 1h13:42 und Nettozeit 1h09min.

Ich hatte mit Julian einen guten Pacemaker gefunden. Doch auf dem letzten Kilometer legte er noch eine Schippe drauf und lies die „alte Frau“ stehen. Er finishte mit 1h17:53. Richtig gut gelaufen, Julian. Der Halbmarathon in Barcelona kann kommen.

Vierzig Sekunden später erreichte auch ich das Ziel. Dieses mal "nur" Platz 2 der AK aber mega happy und schmerzfrei!


Der Abschluss der Winterlaufserie findet am 04.02.23 über 20 km statt.

Winterlauf in München

Winterlauf in München

Radtraining im Winter

Verfasst am 06.12.2022 22:45 – Aktualisiert am 06.12.2022 19:59

Radtraining im Winter


Es ist nicht jedermanns Sache sich im dunklen Keller auf der Rolle abzustrampeln. Dabei keinen Millimeter voran zu kommen, im eigenen Saft zu schmoren und sich notdürftig vom Fernsehen abzulenken lassen damit die Trainingszeit schneller verstreicht.

Aber ist es die bessere Alternative sich dick einzupacken, ein Licht ans Rad zu klemmen und auf nassen, rutschigen Untergrund unterwegs zu sein? Eingefrorene Getränk, Finger und Zehen inklusiv. Zum Abschluss dann ein versautes Rad und eine Waschmaschine voll Radklamotten.


Eines ist Fakt:

Es gibt aus trainingstechnischer Sicht nichts effektiveres als auf der Rolle zu trainieren!

Die Trainingsinhalte können problemlos 1:1 umgesetzt werden. Keine Kreuzungen, Wind, Anstiege/Abfahrten und dergleichen die das Einhalten der Trainingsvorgaben unmöglich machen.

Die Erkältungs- und Sturzgefahr ist praktisch Null und das Zeitmanagement mit Vor- und Nachbereitung auf ein Minimum reduziert.

Soweit so gut. Aber das Radtraining im Winter sollte eben nicht nur aus knackigen EB Intervallen, Sweetspot und HIT Training bestehen. Auch lange und ruhige Ausfahrten dürfen im Plan nicht fehlen. Aber ich kenne nur wenige Sportler die ohne zu Murren länger als 1,5 h lockeren auf dem Smart Trainer kurbeln wollen.

Daher lautet meine Empfehlung:

Wenn es wettertechnisch möglich ist, gerne draußen radeln. Nutzt dabei einen Crosser, MTB oder Gravelbike. Das Tempo ist nebensächlich. Einfach 1-2,5 h locker durchs wechselnde Gelände rollen und schon ist eine LIT Einheit abgehakt.

Eine Alternative dazu kann aber auch ein „Winterkoppeltraining“ sein. Hier kombiniert man einen lockeren Lauf mit einem direkt folgenden Rollentraining. Schwupps sind die kalten Füße/Hände auf der Rolle wieder aufgetaut und 2-3h Grundlagentraining im Kasten.

Aber es muss nicht immer das Rad im Spiel sein. Nutzt doch die Winterzeit um unspezifisch zu trainieren. Ein Langlauftag oder eine Skitour bringen Spaß, Abwechslung und andere Bewegungsmuster in den Triathleten Alltag.


In diesem Sinne „Let it snow“

Wintertraining - Indoor oder Outdoor?

Wintertraining - Indoor oder Outdoor?

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