Winterschlaf? Nicht für Triathleten

Winterschlaf? Nicht für Triathleten


Die meisten Triathleten nutzen den Herbst für eine kleine Auszeit. Pause vom strukturierten Training, keine Wettkämpfe, endlich Zeit auch mal andere Dinge anzupacken die während der Saison gerne aufgeschoben werden und sich mehr um die sozialen Kontakte und der Familie zu widmen. Aber spätestens in der „staden Zeit“ im Advent oder zum Jahreswechsel kribbelt es wieder in den Beinen der Sportler.
Die Winterzeit eignet sich perfekt um sich eine gute Basis für die kommende Saison zu erarbeiten. Da darf man auch mal „Fremdgehen“ und sich beim Tourengehen oder Langlaufen dem Element Schnee zu stellen.

Flora auf Skitour
Julia und Thomas beim ihrem "ersten mal"
Auch Elke hat jetzt Spaß am Skaten gefunden
Alissa und Jan beim Schneetraining
Anita hingegen ist bereits ein Langlauf-ProfiAnita hingegen ist bereits ein Langlauf-Profi

Ein höherer Spaßfaktor allemal als monoton im Keller auf der Rolle zu kurbeln. Denn ein Radtraining bei Schnee, Kälte und Glätte ist nur für ein paar wenige hartgesottene Biker eine Option.

Matteo der wetterfeste Graveler

Aber auch eine gute Zeit um Schwimm- und Laufkilometer zu sammeln.

Auch wenn die eigentlichen Wettkämpfe noch Monate entfernt sind, eignen sich kleine „Nadelstiche“ beim Laufen gut um die Motivation hoch zu halten und die Form zu checken.
Gerne genommen: Silvesterlauf oder Winterlaufserien.

Mein Neuzugang Lydia gab beim Winterlauf in Ismaning ihren Einstand. Hier waren 17km durch die Isarauen bei winterlichen Bedingungen zu laufen. Sie ließ sich von den äußeren Umständen nicht beeindrucken und lief konstant und solide einen 5:29 min.km Schnitt. Ein gutes Lauflevel schon bevor es richtig los geht.

Flora hat sich dieses Jahr die Winterlaufserie im Münchner Olympiapark vorgenommen der in drei Läufen über 10km (06.12.25), 15km (06.01.26) und 20km (15.02.26) ausgetragen wird.
Aus der Addition der drei Laufzeiten wird dann der Seriensieger ermittelt.
Hier Floras Einzelergebnisse:
10 km in 49m:41s (Platz 9)
15 km in 1h13m (Platz 3)
20 km in 1h:38m (Platz 5)
die in der Serienwertung eine Gesamtzeit von 3h42m einbrachten und Platz 2!!🥈
Erstaunlich, aber wahr – je länger die Strecke umso schneller Flora. Sicherlich ein gutes Omen für ihre Vorhaben 2026 mit einem 69 km/2600Hm Trailrun und der erste Langdistanz.

Flora (5te von links) Serien-Siegerehrung Winterlaufserie (Fasching)

Alissa befindet sich in der Vorbereitung auf ihren ersten Marathon. Auch sie konnte unter Beweis stellen, dass sie auf einem guten Weg ist und das Training sich bezahlt macht. Bei einem 10 km Lauf im Januar stellte sie eine persönliche Bestzeit auf. Aber abgerechnet wird erst im März beim Marathon „Strasimeno“ in Castiglione del Lago. Ab in den Endspurt, Alissa.

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