Da ist Tempo drin!

Da ist Tempo drin!

Triathlon ist nicht gleich Triathlon!
Da gibt es für jede „Vorliebe“ etwas: Ausdauerenthusiasten bevorzugen Mittel- oder Langdistanzen um ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen, während die Teilnehmer an kürzeren Rennen mit unterschiedlichsten Motivationen an den Start gehen.

Volks- und Sprintdistanzen sind gerne genommen von Einsteigern und Breitensportlern die sich im Dreikampf Schwimmen/Radfahren und Laufen messen wollen. Meist ist ein Finish vorrangig.
Ambitionierte Triathleten und Laktatjunkies nutzen die kürzeren Wettkämpfe über die Sprint- oder Kurzdistanz um so richtig Gas zu geben. Bei ihnen zählt natürlich jede Sekunde.
Das schön an den kürzeren Events ist der geringere Trainingsaufwand, die große Auswahl an Rennen (meist auch in der Nähe) und auch die Möglichkeit mehrere Wettkämpfe in einer Saison davon bestreiten zu können.
Mittlerweile sind wir am Zenit der Triathlonsaison angekommen und ein Event folgt dem anderen.

Für meine beiden Sportlerinnen Lydia und Christine lautete das formuliert Trainingsziele für 2026: Schneller werden!
Somit war für Lydia die olympische Distanz in Erding gleich ein Gradmesser. Eine Zeit von 2h:52min. aus 2024 galt es zu unterbieten. Und es lief richtig gut im Rennen. Sie schwamm schneller, sie radelte schneller und sie lief schneller als 2024. Keine große Überraschung, dass Lydia eine neue persönliche Bestzeit mit 2h44m hinlegte. Platz 9 von 22 in ihrer AK.

Gummibären 😁


Noch am Abend kam die Frage von Lydia ob etwas gegen einen spontanen Start beim Bregenz Triathlon eine Woche später sprechen würde. In ihrem Falle konnte ich grünes Licht geben. Sie ist bereits eine erfahrene Sportlerin und verfügt über eine gute Ausdauerbasis die auch für eine schnelle Regeneration entscheidend ist.

Und so stand Lydia 7 Tage später in Bregenz erneut am Start einer Kurzdistanz. Die Radstrecke dort beinhaltet auf 44 km mit 970 Hm - also war keine schnelle Endzeit zu erwarten. Scheinbar fühlte sich Lydia in ihrer Heimat so richtig wohl.

Nach einem guten Schwimmsplit mit 27 min. konnte sie auch auf dem Rad die Wattvorgaben zu 100% auf die Straße bringen und dabei etliche persönliche Schwellenleistungen verbessern. Auf Grund der Vorbelastung und der Hitze war dann zwar keine Laufbestzeit mehr drin, aber dennoch sicherte sie sich mit einem ordentlichen Laufsplit Platz 4 der AK (Gesamtzeit: 3h07min.)
Der „Doppel-Wumms“ ist voll aufgegangen.

Gummibären sind besser ;-)



Wie hat das Training mittlerweile bei Christine gefruchtet? Die Kurzdistanz in Landshut wird es zeigen. Wieder ein Hitzerennen und folglich das Schwimmen ohne Neo. Obwohl sich Christine im Training nie so richtig mit dem Freiwasser anfreunden konnte, war es im Wettkampf echt O.K.. Es fing sogar an Ihr Spaß zu machen 😮.

Erkenne ich da etwa ein Lächeln auf Christines Gesicht?

Also beste Voraussetzung um schnell auf’s Rad zu kommen, zu Ihre Paradedisziplin. Für sie als Bergfloh kam ihr der 2 x zu fahrende Anstieg gerade recht. Mit 200 Watt auf dem Pedal zog sie an etlichen Konkurrenten vorbei. Nice!

Die extreme Hitze ließ beim Laufen keine Spitzenzeiten zu. Zu viele nötigen Zwischenstopps zum Kühlen und Trinken mussten von den Sportlern eingelegt werden. Aber kein Grund für Christine das Rennen nicht am Stockerl zu beenden. Ihre Zielzeit von 3h01m brachte Platz 2 (von 10 in der AK) ein.

YES – 100% geliefert. Und das Familienduell mit Ihrem Freund (Foto unten) wurde lt. Christine zu einem „ausgeglichenes Unentschieden“ 😇

Gemeinsam macht es doppelt SpaßLan